Polizeichor Duisburg 1928 E.V.

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Presseberichte 2009


rp RP, 10. Mai 2009
Polizeichor sorgte für gute Stimmung

(dikr) Mit Walter Heyers Sägergrußfanfare "Wo froh Musik erklingt" begann das diesjährige Frühjahrskonzert des Polizeichores Duisburg unter der Gesamtleitung von Musikdirektor Bernhard Mehler. Alle Mitwirkenden bei dieser traditionellen Veranstaltung zeigten einmal, dass in der Welt der Musik niemals die Ideen ausgehen.

Das Publikum wurde wieder einmal mit vielen schönen Melodien verwöhnt. Evergreens, zahlreiche Ohrwürmer, zackige Blasmusik, Klassiker und beliebte Lieder der Männerchorliteratur standen auf dem Programm. Unterstützt wurde der beliebte Chor durch das Landespolizeiorchester NRW (Leitung Scott Lawton), der Chorrage der Polizei Düsseldorf mit Stefan Scheidtweiler als Dirigenten, Martin Fratz am Klavier und dem Trio "Wildes Holz".

Das Theater am Marientor war dieses Mal nicht ganz so gut gefüllt wie in den vergangenen Jahren. Dennoch, die Stimmung war prächtig. Der Polizeichor überzeugte mit schwungvollen Melodien wie Funiculi Funicula, dem Chiantilied und temperamentvollen Weisen aus Mexico. Dass der Chor gute Solisten hat, kennt man ja von Klaus Hermann, dem Bassisten. Aber auch Jörg Ziemer, Tenor, zeigte einmal, dass er auch hervorragender Solist ist. Der frisch verheiratete Sänger sang strahlend Elton Johns "Can you feel the love tonight". Auch Billy Joels "For the longest time"gefiel. Das Orchster spielte recht anspruchsvolle und teilweise unbekannte Werke wie beispielsweise "Molly on the shore" oder den "Knightsbridge Marsch". Diese Blasmisik muss man schon ein bisschen verstehen. Das Treiben auf dem "Sportplatz" von Karol Padiv konnte man beim ständigen Wechsel der Instrumente erahnen. Besser gefielen die Sinfonischen Tänze aus der "West Side Story" von Bernstein.

Mit 66 Jahren...
Der gemischte Chor "Chorrage" aus Düsseldorf, gerade einmal ein halbes Jahr alt, konnte mit herzerfrischenden Melodien zeigen, was man in sechs Monaten mit Gesang darbieten kann. Viel Beifall gab es aber auch für das Trio "Wildes Holz" mit Tobias Reisige, Flöte, Markus Conrads, Kontrabass und Anto Karaula, Gitarre glänzte. Mal rauh, mal wild, mal mit viel Gefühl. Jazz und Latin-Music wurden dargeboten, ebenso wie irische Folkmusik und brasilianisches Urwaldgefühl.

Die Udo Jürgens Hits "Ich war noch niemals in New York" und "Mit 66 Jahren" hielt sich der Polizeichor bis zum Schluss auf, dem noch das "Conquest of Paradiese" mit allen Mitwirkenden folgte. Ohne die Zugaben "Radetzky-Marsch" und "Flieger-Marsch" verließ keiner den Saal.
Der lange Applaus zeigte, dass der Polizeichor mit seinem bunt gemixten Programm den Geschmack des Publikums getroffen hatte.

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